Zeichne für jede Szene ein kleines Panel mit Headline, Kernbild und Blickpfad. Ergänze den geplanten Übergangssatz darunter. Prüfe Sprünge: Ist der Wechsel motiviert, überraschend, aber logisch? Entferne Seitengassen. Mit dieser Mikrochoreografie entsteht Fluss. Dein späterer Voice-over-Text resultiert beinahe automatisch aus den Pfeilen, wodurch Lampenfieber sinkt und die Delivery natürlicher, ruhiger und gezielter klingt.
Behandle eine zentrale Kennzahl wie eine Figur mit Entwicklung: Ausgangswert, Wendepunkt, neuer Zustand. Skizziere Achsen, Beschriftungen, Komposition grob. Plane die Enthüllungsreihenfolge schrittweise. So vermeiden Charts Überforderung und dienen der Handlung, nicht der Zierde. Jeder Blick erkennt sofort, was wichtig ist, warum es zählt und wie daraus eine Entscheidung folgt, die rational solide und gefühlt richtig ist.
Suche ein klares Bild, das Komplexität erdet, ohne zu verniedlichen. Skizziere zwei bis drei Metaphern, lies sie laut, prüfe Fehlinterpretationen. Entscheide dich für die kürzeste, robusteste Variante. Gute Metaphern sparen Folien, harmonisieren Teamstimmen und verankern die Botschaft im Gedächtnis. Ein starkes Storyboard zeigt, wo das Bild beginnt, endet und wie es elegant in den Handlungsaufruf überleitet.
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